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Infos zum deutschen Auslandsschulwesen und mehr …

Argentinien

Bis Anfang der 1950er-Jahre war Argentinien eines der reichsten Länder der Welt. In den Goldenen Zwanzigern sagte man in Deutschland, “reich sein wie ein Argentinier”. Dann erschütterten mehrere Krisen das Land, wie die brutale Militärdiktatur von 1976 bis 1983 und die Wirtschaftskrise von 2001/2002, als sogar private Konten eingefroren wurden.

Reiches armes Land

Eingang zur damaligen Farm von Butch Cassidy und Sundance Kid

Estáncia, Patagonien

Heute ist Argentinien ein Land mit mittlerem Einkommen. Obwohl die argentinische Wirtschaft seitdem wieder im Aufschwung ist, wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer. Ein Viertel der Argentinier gilt als arm, besonders betroffen sind die Menschen im Norden des Landes. Mehr als 90 Prozent der rund 40 Millionen Einwohner sind Nachfahren von eingewanderten Europäern, davon stammen die meisten ursprünglich aus Italien und dann erst aus Spanien. So werden neben der Landessprache Spanisch und den indigenen Sprachen Quechua und Guaraní auch Italienisch, Deutsch, Englisch und Französisch gesprochen.

Schulsektor

In Argentinien stammen rund drei bis vier Prozent der Einwanderer aus Deutschland und deutschsprachigen Gebieten. Daher gibt es neben den öffentlichen Schulen zahlreiche, teilweise bereits über 100 Jahre bestehende Deutsche Schulen in Argentinien: vier Deutsche Auslandsschulen – alle im Großraum Buenos Aires -, 17  DSD-Schulen und 11 so genannte Fit-Schulen, an denen Deutschunterricht aus- bzw. aufgebaut wird.

Deutsche Schule Bariloche

Im patagonischen San Carlos de Bariloche habe ich zwei Jahre lang an der dortigen DSD-Schule DaF unterrichtet. Im Blog » Zwei Gringos in Patagonien berichteten meine Frau und ich – in den Augen der Argentinier sind wir zwei » Gringos – von unseren Erlebnissen am Ende der Welt zwischen 2007 bis 2009. Und über Dinge, die in Argentinien sonst noch so passieren.

Fotos, Fotos, Fotos

Cerro Fitz Roy, Patagonien

Cerro Fitz Roy, Patagonien

Viele unserer Fotos haben wir während dieser zwei Jahre in Fotogalerien veröffentlicht. Argentinien ist auch für ungeübte Fotografen ein dankbares Land. Die Natur bietet so viele phantastische Motive, dass man nur noch “drauf halten” muss, so wie beim Cerro Fitz Roy im Nationalpark Los Glaciares (Foto links) oder dem Eingang zur Farm der Bankräuber Butch Cassidy und Sundance Kid, die 1901 nach Argentinien flohen (Foto oben). Tausende Male haben wir abgedrückt, das digitale Zeitalter macht’s möglich, und löschen immer noch alle paar Monate schweren Herzens doppelte und dreifache Bilder – und auch mal weniger gelungene.

Die Welt ist faszinierend.

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